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SUMMARY:Fachkraft für Gewaltprävention
DESCRIPTION:„Gewaltprävention richtet sich erstens auf das Verständnis des Phänomens der Gewalt und seiner Funktionsweise im Alltag und zweitens auf das Erlernen konfliktlösender Verhaltensweisen und der Strategien des Selbstschutzes und Schutzes anderer.“ \nIn dem Kurs „Fachkraft für Gewaltprävention“ lernen Sie Lösungsansätze für die Präventionsarbeit und zum Umgang mit Gewalt. Wir bündeln fachübergreifende Methoden zu einem praktikablen und erfolgreichen konfrontativen Arbeitsstil\, der sogleich in der eigenen Praxis umgesetzt und angewandt werden kann. Ein Schwerpunkt liegt auf dem Lösen von Konflikten und Anwenden von Interventionskonzepten speziell im Feld Kindergarten\, Schule und Gruppenkontexte. Wir erarbeiten ausführlich die Inhalte des so genannten Cool Down-Trainings und machen sie mit den dazugehörigen Praxisanteilen für Sie erlebbar. Sie erhalten alle Inhalte und Konzepte für die Durchführung einer Interventionsmaßnahme mit Jugendlichen und Erwachsenen. Zudem schulen wir im Bereich Eigenwahrnehmung und Impulskontrolle.
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SUMMARY:Traumasensibilität in der Polizeiarbeit – Potenzielle Wirkmechanismen traumasensiblen Vorgehens in Fällen von sexualisierter Gewalt - ZKFS - Imke Pahl
DESCRIPTION:In ihrem Vortrag stellt Frau Pahl (Kriminalhauptkommissarin und Kriminologin) die zentralen Überlegungen und Ergebnisse ihrer Masterarbeit vor. Darin untersuchte sie\, wie ein traumasensibles Vorgehen in der Polizeiarbeit bei sexualisierter Gewalt wirken kann. Ausgangspunkt ist die Annahme\, dass Betroffene häufig komplexe psychische und neurobiologische Belastungsfolgen aufweisen und im institutionellen Kontext ein erhöhtes Risiko sekundärer Viktimisierung besteht. Zugleich sind auch Polizeibeamt:innen in diesem Arbeitsfeld erheblichen emotionalen und organisationalen Belastungen ausgesetzt\, die sekundäre Traumatisierung und stressbedingte Erkrankungen begünstigen können. Im Rahmen ihrer Arbeit analysierte sie\, inwiefern ein traumasensibler Ansatz sowohl den Schutz und die Stabilisierung der Betroffenen verbessern als auch die Gesundheit der eingesetzten Beamt:innen fördern kann. Als theoretischer Bezugsrahmen dient der „Trauma-Informed Approach“ der Substance Abuse and Mental Health Services Administration (SAMHSA)\, verstanden als ganzheitliches Konzept\, das organisationale Strukturen\, professionelle Haltungen und konkrete Interaktionspraktiken umfasst. Methodisch stützt sich die Arbeit auf eine theoriegeleitete Analyse zentraler Konzepte zu Trauma\, sexualisierter Gewalt\, sekundärer Viktimisierung und organisationaler Belastung\, ergänzt durch qualitative Expert:inneninterviews aus interdisziplinären Handlungsfeldern. Die Ergebnisse zeigen\, dass ein traumasensibles Handlungskonzept als integrativer Ansatz auf individueller und organisationaler Ebene wirksam werden kann und das Potenzial birgt\, sekundäre Viktimisierung zu reduzieren\, die Gesundheit der Mitarbeitenden zu stärken und die Qualität und Effektivität polizeilicher Arbeit zu steigern.\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n  \n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\n\nEingeladen sind Wissenschaftler:innen\, Praktiker:innen\, und alle\, die sich für das Thema interessieren. Da sich der Vortrag mit polizeilicher Praxis befasst\, begrüßen wir insbesondere die Teilnahme von Angehörigen der Polizeien. Wir freuen uns auf einen lebendigen und praxisnahen Austausch mit allen Teilnehmenden. \nDas Kolloquium findet im Ideenreich der Universitätsbibliothek Chemnitz (Str. der Nationen 33\, 09111 Chemnitz) und zeitgleich online via Zoom statt. Bei Interesse an einer Teilnahme bitten wir um Anmeldung per E-Mail bei Annalena Oehme (annalena.oehme@zkfs.de).\nFür die Teilnahme in Präsenz ist eine Anmeldung bis zum 01.05.2026 erforderlich\, da die Plätze vor Ort begrenzt sind. Die Anmeldung zur Online-Teilnahme ist noch bis einen Tag vor der Veranstaltung möglich. Bitte geben Sie bei der Anmeldung an\, ob Sie online oder in Präsenz teilnehmen möchten.
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