
Nach zwei Todesfällen in Untersuchungshaft steht die Suizidprävention im Justizvollzug auf dem Prüfstand. Das Justizministerium verweist auf erfolgte Schutzmaßnahmen und schließt Versäumnisse aus. Kritiker fordern hingegen eine bessere Personalausstattung und mehr psychologische Betreuung. Fachleute betonen, dass Vertrauen, soziale Kontakte und eine geregelte Tagesstruktur entscheidend sein können.